Monopol Kino setzt auf Tafelwasser aus eigener Wasserzapfanlage

Best Practice-Beispiel

Im Münchener Monopol Kino im Herzen von Schwabing wird den Besuchern erfrischendes Tafelwasser serviert, das gekühlt und gefiltert direkt aus der Leitung kommt. Die Wasserzapfanlage versorgt die Kinogänger sowohl mit kohlensäurehaltigem Sprudelwasser als auch mit stillen Tafelwasser. Ein 0,3l-Glas wird für 1 Euro angeboten. „Dieses Konzept kommt sehr gut bei unseren Besuchern an“, erklärt Christian Pfeil, der das Drei-Saal-Kino mit insgesamt 200 Plätzten gemeinsam mit Mark Eisele betreibt.

 

Dank der Wasserzapfanlage müssen keine Wasserkisten mehr mit Glas- oder Plastikflaschen geschleppt werden, was viel Platz im Lagerraum spart. „Das hat die Kollegen überzeugt“, bestätigt der Kinobetreiber, der die Anlage im Herbst 2018 in dem Münchener Programmkino installiert hat. Die Investition von rund 4.500 Euro zahlt sich langfristig aus. Ein großer Vorteil ist, dass das Mineralwasser nicht mehr 24/7 gekühlt werden muss und entsprechend Strom gespart wird. „Die Wasserzapfanlage besitzt einen Durchlaufkühler wie eine Bierzapfanlage“, erläutert Pfeil. Nachdem das Wasser den Filterprozess durchlaufen hat, kühlt die Untertischwasserkühlung das gefilterte Wasser auf eine Temperatur von 6° Celsius.

 

Das regionale Tafelwasser spart nicht nur Zeit und Geld, sondern es schont auch die natürlichen Ressourcen. Das Wasser ist jederzeit verfügbar und hat einen wesentlich niedrigeren ökologischen Fußabdruck, da es nicht kistenweise mit dem LKW angeliefert werden muss. Auch die Produktion der Mineralwasserflaschen entfällt, die sonst nach Gebrauch abgeholt, gereinigt und wieder neu befüllt werden müssen.

 

Für die beiden Betreiber ist die Installation der Wasserzapfanlage eine Win-Win-Situation, denn mit gefilterten Leitungswasser punktet das Kino in ökologischer Hinsicht und zudem lassen sich damit neue Gewinnspannen realisieren. Neben den bereits angebotenen Getränken in Glasflaschen und Knabbereien in Gläsern ist das Monopol dank der Wasserzapfanlage noch ein Stück nachhaltiger geworden, denn Regionalität wird Tag für Tag im Kino praktiziert.