Solarthermie

Während Photovoltaikanlagen Sonnenenergie zur Gewinnung von elektrischem Strom nutzen, wird in Solarthermieanlagen mit Solarenergie Wärme erzeugt. Das Herzstück einer thermischen Solaranlage bildet der Kollektor, in dem ein Absorber die einfallende Sonnenstrahlung in Wärme umwandelt. Durch den Absorber strömt eine Wärmeträgerflüssigkeit, die üblicherweise aus Wasser und einem ökologisch unbedenklichen Frostschutzmittel besteht und zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher zirkuliert.

Mit einer Solarthermieanlage lassen sich nicht nur die Heizkosten senken, sondern auch die CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Im Vergleich zum Heizen mit Gas spart Solarthermie etwa 250 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Nutzwärme.

Die Steuerung der thermischen Solaranlagen erfolgt über einen Solarregler. Sobald die Temperatur am Kollektor einige Grad höher ist als die Temperatur im Speicher, wird die Solarkreis-Umwälzpumpe eingeschaltet, damit die Wrmeträgerflüssigkeit die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Warmwasserspeicher transportiert.

 

Solarthermieanlagen sind mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden, aber nach der Installation entstehen neben den sehr geringen Kosten für Wartung und Pumpenstrom keine weiteren Betriebskosten mehr.